Experimentelle Philosophie

Aus den hier veröffentlichten Texten soll vielleicht mal ein Buch werden. Das herausstechendste Merkmal dieser hauptsächlich sozialphilosophischen Texte ist ihr experimenteller Charakter, d.h. für verwendete Argumente ist es charakteristisch in realen sozialen Situationen experimentell bestätigt worden zu sein oder das Resultat sozialer philosophischer Experimente zu sein. Es könnte aber auch sein, dass die Texte selbst soziale Experimente sind. In jedem Fall hat sich meine anfängliche Vermutung bestätigt, dass sich die stabile experimentelle Bestätigung insbesondere auch bei Veränderung unwesentlicher Bedingungen, als eine Art Generalschlüssel und belastbarer transdizipliärer Brückenschlag zwischen Geisteswissenschaften und modernen Naturwissenschaften erweist. Die hier vorgestellten Theorien könnten somit gewissermaßen stabile Inseln bilden in einem sozialwissenschaftlichen Meer experimentell nicht reproduzierbarer Phantasiekonstrukte. Leider besteht das "Feedback" bisher fast ausschließlich aus narzisstisch gekränkten persönlichen Angriffen. Ein Grund mehr sich genau mit diesem Thema intensiver auseinanderzusetzen.

Im Gegensatz zu August Comte und seinem positiven Stadium, bilden bei mir die modernen Sozialwissenschaftlen lediglich eine Voraussetzung für das dritte Stadium. 

Ein Wechsel des Leitbildes von einer primär autoritär außengeleitete Gesellschaft zu einer primär mündig innengeleiteten Gesellschaft hätte einen unmittelbaren Einfluss auf die Konzeption von Demokratie als dritten Weg.

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